Gemeinde Dogern

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Gemeindeentwicklungskonzept

Warum ein Gemeindeentwicklungskonzept?

Mit der Sanierung der Hauptstraße und des Hallenvorplatzes, dem Neubau des Kindergartens und des Feuerwehrgerätehauses sowie die Klärung der baulichen Entwicklung in puncto Rathaus stehen in der Gemeinde große und investive Projekte zur Umsetzung an. Ansatz war und ist es, all diese Projekte im Kontext zueinander zu betrachten und eine mittel- bis langfristige Strategie zur städtebaulichen und funktionalen Weiterentwicklung Dogerns zu erarbeiten (Gemeindeentwicklungskonzept).

Für die anstehenden Maßnahmen sind hohe Investitionen erforderlich, die die Gemeinde trotz der aktuell guten Finanzlage alleine nicht aufbringen kann. Es stellt sich daher die Frage, inwiefern die Gemeinde durch die städtebaulichen Programme des Landes und Bundes gefördert werden kann. Seit der Ausschreibung für das Programmjahr 2013 fordert das zuständige Ministerium für Wirtschaft und Arbeit für die Programme der städtebaulichen Erneuerung ein „Gesamtörtliches Entwicklungskonzept“ (GEK) und ein davon abgeleitetes „Gebietsbezogenes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept“ (ISEK). Solche Konzepte gibt es in Dogern noch nicht und sollen nun unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden.

Ziel ist es, mit dem Gesamtörtlichen Entwicklungskonzept und dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept diese mittel- bis langfristige Strategie zu erarbeiten, und gleichzeitig sollen diese Konzepte dann als Grundlage für die Aufnahme in ein Förderprogramm der städtebaulichen Erneuerung dienen.

Öffentliche Bekanntmachung vom 26.06.2018

Entwurf des Abgrenzungsplans des Sanierungsgebiets vom 19.06.2018

Klausursitzung mit dem Gemeinderat am 13.09.2018

Mit dem Beschluss ein Entwicklungskonzept für die Gemeinde zu erstellen, wurde am 19.06.2018 ein erster Meilenstein für die Zukunft der Gemeinde gelegt. Das Entwicklungskonzept soll wie bereits erwähnt dabei helfen, alle Aufgaben und Maßnahmen der kommenden 8 – 10 Jahre zu listen, priorisieren und dann je nach finanziellen Möglichkeiten Schritt für Schritt abzuarbeiten. 

Am 13.09.2018 hat zum GEK eine Gemeinderatsklausur stattgefunden. Ziel dieser Klausur war es, die von der Kommunalentwicklung erarbeiteten Potentiale in Entwicklungsperspektiven und Leitprojekte zu erfassen, zu ergänzen und/oder zu ändern.

Hier noch ein paar Impressionen:

Erweiterte Bürgerinformationsveranstaltung am 18.09.2018

Seit Juni 2018 erarbeitet die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE) ein Gesamtörtliches Entwicklungskonzept (GEK), das Perspektiven für die Weiterentwicklung der Gemeinde aufzeigt und sämtliche Themenbereiche des öffentlichen Lebens umfasst: Wohnen, Arbeiten, Bildung und Betreuung, Verkehr, Miteinander leben und viele mehr. In der vorangegangenen Klausursitzung wurden die Perspektiven bereits mit dem Gemeinderat abgestimmt.

Die Einbeziehung der Meinung und des Erfahrungswissens der Akteure vor Ort ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Gemeindeentwicklungsprozesses. Daher waren alle Einwohnerinnen und Einwohner aufgefordert, sich im Rahmen der Erweiterten Bürgerinformationsveranstaltung am vergangenen Dienstag, 18.09.2018 miteinzubringen.

Nachdem die KE die bereits erarbeiteten Untersuchungsergebnisse vorgestellt hatte, gab es im Rahmen einer Frage- und Diskussionrunde die Möglichkeit weitere Perspektiven, Ziele und/oder Leitprojekte zu definieren. Ferner wurde anhand von Punkten ein Stimmungsbild über die Priorisierung von gewissen Perspektiven und Zielen eingeholt. Insgesamt nahmen ca. 150 Einwohnerinnen und Einwohner dieses Angebot war.

Präsentation der Kommunalentwicklung (Entwurf GEK)

Fotoprotokoll der Frage- und Diskussionsrunde

Beschlussfassung über das Gemeindeentwicklungskonzept und Antrag auf Aufnahme in das Förderprogramm zur städtebaulichen Erneuerung

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat im Juli die Ausschreibung von Programmen für die „Städtebauliche Erneuerung und Entwicklung“ bekannt gemacht. Die Antragsfrist endet am 31.10.2018. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 09.10.2018 die Verwaltung für die "Ortsmitte" Dogern einen entsprechenden Antrag einzureichen. Gleichzeitig hat er das von der KE erarbeitete GEK beschlossen, welches u.a. Grundlage für den Förderantrag ist.

Das vollständige Gemeindeentwicklungskonzept können Sie hier downloaden:

Gemeindeentwicklungskonzept

Wie geht es weiter?

Nach Gesprächen mit dem Regierungspräsidium Freiburg hat die Gemeinde gute Chancen, für die Ortsentwicklungsmaßnahme „Ortsmitte“ in ein Förderprogramm der städtebaulichen Erneuerung aufgenommen zu werden.

In der derzeitigen Kosten- und Finanzierungsübersicht wird ein Förderrahmen in Höhe von 4,75 Mio. Euro ausgewiesen. Dieser Förderrahmen wird aufgrund der Höhe vor Antragseinreichung nochmals mit dem Regierungspräsidium Freiburg abgesprochen. Es kann sein, dass die Finanzhilfe hinter dem beantragten Volumen zurückbleibt. Die Förderhöhe wird Anfang 2019 bekannt gegeben.

Was wird gefördert?

Die grundsätzliche Förderhöhe beträgt 60 % der förderungsfähigen Gesamtkosten. Förderungsfähig sind insbesondere Kosten für Grunderwerb von Grundstücken und Gebäuden, Erschließungsmaßnahmen, Infrastruktureinrichtungen und für die Gestaltung von Plätzen und Parkflächen. Aber auch private Maßnahmen können gefördert werden. Wie dies konkret aussehen wird, wird der Gemeinderat im kommenden Jahr festlegen.