Gemeinde Dogern

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Informationen zum Coronavirus

Informationen zum neuartigen Coronavirus (COVID-19)

Ende Dezember 2019 wurden in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei in China gehäuft akute Atemwegserkrankungen beobachtet. Diese werden durch eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) ausgelöst. Seit Januar 2020 breitet sich diese ansteckende Erkrankung auch auf andere chinesiche Provinzen und mittlerweile auch andere Länder aus. Aus diesem Grund hat die WHO am 30.01.2020 eine gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite deklariert. Auch in Europa konnten Erkrankungsfälle mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen werden. Mittlerweile wurden auch in Deutschland Fälle gemeldet. Italien ist in Europa am stärksten von Coronavirus-Erkankungen betroffen. Es handelt sich derzeit um eine dynamische Entwicklung, die aktuell nicht weiter vorhersehbar ist.

Symptome und Verlauf

  • Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch) beträgt ca. 3-14 Tage.
  • Typische Symptome sind Fieber, Husten, Atemnot, Gliederschmerzen und Erschöpfung.
  • Schwere Verläufe äußern sich in einer Lungenentzündung und können auch tödlich verlaufen.
  • Eine spezifische Therapie und einen Impfstoff gibt es derzeit nicht.

Verhalten im Verdachtsfall

Personen mit Krankheitssymptomen und dem Verdacht, mit Coronavirus infiziert zu sein, sollen vorab in der Arztpraxis anrufen und ihren Verdacht äußern. Bitte gehen Sie nicht unangemeldet zu Ihrem Arzt oder in eine Klinik!

Anhand Ihrer Angaben klärt der Arzt/die Ärztin ggf. mit dem Gesundheitsamt zusammen für jeden Fall das individuelle Vorgehen. Bis zur Klärung des weiteren Vorgehens wird den Betroffenen empfohlen, zu Hause zu bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf das Minimum zu beschränken.

Sollten Betroffene bei einer Atemwegserkrankung ärztlichen Rat einholen und nach einem Test fragen, auch wenn die Symptome nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?

Ja, wenn:

  • man in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde
  • Vorerkrankungen bestehen oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)
  • man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)
  • Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter 1,5 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Basierend auf bundeseinheitlichen Kriterien wird nach einem mehrtägigem Auslandsaufenthalt grundsätzlich eine verbindliche 14-tägige Quarantäne angeordnet. Das gilt auch für Deutsche.

Bisher wurden Rückkehrer aus Risikogebieten lediglich gebeten, sich 14 Tage zu Hause aufzuhalten und unnötige Kontakte zu vermeiden - unabhängig davon, ob ein konkreter Corona-Verdachtsfall vorliegt. Aufgrund der pandemischen Ausbreitung von COVID-19 ist weltweit von einem Infektionsrisiko auszugehen. Das Robert-Koch-Institut weist daher keine besonders betroffenen Risikogebiete mehr aus.

Fluggäste und Schiffspassagiere sind verpflichtet, Identität, Reiseroute und Kontaktdaten weiterzugeben. Die jeweiligen Beförderer müssen diese sammeln und an die zuständigen Behörden übermitteln. Dies erfolgt per Aussteigekarte und dient der Nachverfolgung von Kontaktpersonen.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Maßnahmen im Verdachtsfall

Informationen zum Coronavirus in leichter Sprache und in anderen Sprachen

Informationen in leichter Sprache

Hygiene-Tipps Englisch

Coronavirus – wir informieren in mehreren Sprachen

Allgemeine Informationen zum Coronavirus
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/aktuelles/Termine_Hinweise/Seiten/Coronavirus.aspx

Tipps zur häuslichen Quarantäne

Im Zusammenhang mit COVID-19 stellt das Psychosoziale Krisenmanagement des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) aktuell zwei neue Bürgerinformationen bereit.

In den „Tipps bei häuslicher Quarantäne“ geht das BBK als Ergänzung zu medizinischen Handreichungen auf psychosoziale Bedürfnisse und Fragestellungen vor dem Hintergrund einer ungewohnten Situation ein und gibt praktische Tipps.

Der Flyer „COVID-19: Tipps für Eltern“ spricht gezielt die Gruppe der Familien und Betreuungspersonen von Kindern an: Wie gehe ich mit veränderten Verhaltensweisen um? Wie kann ich mein Kind oder meinen Schützling bestmöglich unterstützen?

Die beiden Broschüren stehen zum Download unter nachstehendem Link zur Verfügung: https://www.bbk.bund.de/DE/TopThema/TT_2020/TT_Covid_19_Quarantaene_Tipps_fuer_Eltern.html

Wichtige Hygiene-Tipps, Reisebeschränkungen und Bürgerhotline

Wichtige Hygiene-Tipps

  • Halten Sie nach Möglichkeit 1-2 Meter Abstand zu anderen Menschen. Verzichten Sie auf Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale.
  • Husten und Niesen Sie in ein Papiertaschentuch und entsorgen Sie dieses danach. Falls ein Taschentuch nicht griffbereit ist, Husten und Niesen Sie in die Armbeuge.
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife; besonders nach dem Husten und Niesen. Mit den Händen nicht das Gesicht berühren.
  • Bei grippalen Infektionen sollten Sie zu Hause bleiben, um eine Weiterverbreitung der Erkrankung zu verhindern.
  • Lüften Sie mehrmals täglich kurz und kräftig die Räume, in denen Sie sich aufhalten.


Aktuelle Reisebeschränkungen
https://www.iata.org/

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/2296762


Hotlines für Fragen aus der Bevölkerung:

Servicetelefon Bundesministerium für Gesundheit
Tel.: 030- 346465-100

Bürgertelefon Landesgesundheitsamt Stuttgart:
Mo- Fr. 9- 16 Uhr - Tel.: 0711-90439555

Unabhängige Patientenberatung
Tel.: 0800330-4615-32

Bürgerhotline des Landkreises Waldshut
Mo., Mi., Do., Fr.  8:30- 16:30 Uhr
Di. 8:30-18:00 Uhr
Die Hotline ist Samstags bis 16:00 Uhr und Sonntags von 9:30-16:00 Uhr besetzt.
Tel.: 07751/865151